Das Gespräch begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde gefolgt von einem Abklappern sämtlicher Stationen meines Lebenslaufs. Leider war die Grundstimmung sehr negativ, die Abteilungsleiterin hatte anscheinend keinerlei Interesse ein echtes Kennenlernen zustandekommen zu lassen. Stattdessen ständiges Unterbrechen und flapsige Kommentare. Beispielsweise auf meine Aussage ich sei engagiert hieß es „das klingt ja ganz nett aber das müssen sie schon beweisen“ (wie denn, wenn ich nicht mal einen Satz zuende sprechen darf). Ein anderes Beispiel, bei einer meiner Stationen im Lebenslauf wurde offenbar nicht verstanden dass ich zwei Positionen innehielt („na was haben Sie denn nun gemacht, X oder Y?“). Erklärungsversuche zwecklos. Ich bin absolut fein damit eine Absage zu bekommen, weil es fachlich oder zwischenmenschlich nicht passt. Aber ich erwarte zumindest ein gewisses Mindesmaß an Respekt. Meine Zeit ist mir genauso wertvoll wie die des Arbeitgebers. Schade, dass Aristo da anscheinend noch nicht in diesem Jahrtausend angekommen ist. Glücklicherweise scheint es die Ausnahme zu sein, ansonsten habe ich bisher gute bis sehr gute Erfahrungen im Pharmabereich gemacht.