- Bewerbungsprozess ging sehr schnell, habe mich online beworben und gleich am nächsten Tag eine Einladung bekommen. Es wurde auch gleich ein Formular für Anfahrtskosten und eine Wegbeschreibung mitgeschickt.
- Das ganze VG fing proffesionell an, die Gesprächspartner wirkten nett und aufgeschlossen. Es war die Abteilungsleitung und ein Mitarbeiter anwesend, ein HR-Mitarbeiter war nicht dabei.
- sehr knappe Vorstellung der Gesprächspartner
- Selbstpräsentation: sollte alle Stationen meines Lebenslaufes nochmal detailiert erzählen, es wurde viel nachgefragt, nachgehakt
- sollte alles aufzählen was ich über Lidl weiß (Geschichte, Filialen, wie viele Länder etc.)
- was gefällt Ihnen an Lidl? Was würden sie verbessern wenn sie durch eine Filiale gehen?
- anschließend hatte die Abteilungsleitung noch "einige" fachliche Fragen. Diese nahmen ca. 75% des Gesprächszeitraums ein, das anfänglich angenehme Gesprächsklima wechselte zu einer mündlichen Uniprüfung - habe mich sehr unwohl gefühlt, da wirklich stupides Wissen abgefragt wurde, was ich so noch nicht erlebt habe. Es kam so rüber als ob die "Prüfer" ein wandelndes Lexikon einstellen wollten, das alles runterleiern kann. Persönlichkeit und der Mensch an sich war wohl nicht so wichtig. Auf die Nachfrage nach Weiterbildungen kam die Antwort "Soetwas brauchen Sie hier nicht", so nach dem Motto, was sie von der Uni wissen reicht.
- die Standardangabe "Wir melden uns dann" kam nicht, habe aufgrund der oben beschriebenen Erfahrung auch nicht nachgefragt