Eingangs eine zu bearbeitende Case Study. Auf Rückfragen wird keine weitere Information mitgeteilt, um das Ergebnis nicht zu verzerren – also sehr unrealistisch und weltfremd, würde ja so auch nicht im Arbeitsalltag vorkommen.
Erst daraufhin findet ein Gespräch mit dem Personaler statt. Insgesamt recht locker und inhaltsleer. Die Konditionen, d.h. dass es nur Mindestlohn für die Stelle gibt, wird auch in diesem Gespräch erst mitgeteilt. Hätte mich mit dem Wissen gar nicht erst beworben und viel Zeit in die Case Study investiert (witzigerweise hat sich der Personaler im Rückgespräch über die Vielzahl an Bewerbungen beschwert...). Zu einem anschließenden fachlichen Gespräch mit einer Person aus dem relevanten Bereich sollte es anschließend kommen, kam es aber gar nicht erst, weil ich mit Masterabschluss kein Mindestlohn akzeptiere.
Insgesamt hat der Bewerbungsprozess alle negativen Vorurteile zu Start-Ups bestätigt (wenig Gehalt fpr viel Arbeit). Wer meint mit dem Verkauf von Schokoriegeln wirklich die Welt zu retten und sich daher ausnehmen zu lassen, scheint hier gut aufgehoben zu sein.